Erste Erkenntnisse über Darmbakterien wurden bereits um 1900 von dem russischen Immunologen und Nobelpreisträger für Medizin Ilja Metschnikoff vorgetragen. Er führte die hohe Lebenserwartung bestimmter Völkerstämme im Kaukasus und Bulgarien darauf zurück, dass diese Menschen traditionell sehr viele fermentierte (bakterielle Milchsäuregärung) Nahrung zu sich nahmen.
Bokashi ist eine fermentierte, organische Masse. Das Fermentationsprinzip wird zur Aufwertung von ausgewählten Inhaltsstoffen verwendet und ist allgemein durch die Sauerkrautherstellung bekannt. Bei der Fermentation findet die Aufarbeitung organischer Stoffe unter Luftabschluss statt, also anaerob.
Diese naturheilkundliche Sichtweise wird mittlerweile auch von vielen Schulmedizinern bestätigt. Ein intaktes Darmmilieu hat große Bedeutung für den gesamten Stoffwechsel. Durch die Bakterien (Mikroorganismen) der Darmflora wird die Nahrung erst soweit aufgeschlossen, dass die Nährstoffe überhaupt vom Organismus aufgenommen werden können.
Er ermöglicht es Pflanzen, Tieren und Menschen auf der Erdoberfläche zu leben. Was der Europarat in diesem Leitsatz zur Europäischen Bodencharta so deutlich formulierte, gilt längst nicht mehr als selbstverständlich. Überall auf der Welt ist die fruchtbare Humusschicht durch zunehmende Erosion bedroht und/oder durch den jahrzehntelangen Einsatz von chemischen Düngemitteln, Pestiziden und Herbiziden belastet. Deshalb suchen viele Landwirte und Wissenschaftler gemeinsam nach Alternativen, um die Fruchtbarkeit der Böden zu verbessern.
Was der Europarat in diesem Leitsatz zur „Europäischen Bodencharta“ so deutlich formulierte, gilt längst nicht mehr als selbstverständlich. Überall auf der Welt ist die fruchtbare Humusschicht durch zunehmende Erosion bedroht und/oder durch den jahrzehntelangen Einsatz von chemischen Düngemitteln, Pestiziden und Herbiziden belastet. Eine wichtige Rolle zur Verbesserung der Bodenqualität spielen ökologische Anbaumethoden. Das Prinzip lautet, dem Boden auf natürliche Weise gezielt das zurückzugeben, woran es ihm mangelt. Das gilt besonders für die Zufuhr von Mineralstoffen.
Pflanzenkohle steht für eine jahrtausendalte Erfolgsgeschichte. Sie wurde seit altersher in Asien und Südamerika zur Bodenverbesserung eingesetzt und ist ein Beleg für die hochentwickelte Landwirtschaft dieser Kulturen. Sogar im unwirtlichen Anden-Hochland erzielten die Indios durch den Einsatz von Terra-Preta im Verbund mit einem ausgeklügelten Bewässerungssystem ertragreiche Ernten.
Seit zehn Jahren züchtet Barbara Müller Meerschweinchen in Kürnach bei Würzburg. Dabei legt sie großen Wert auf eine artgerechte Fütterung mit strukturreichem Futter, qualitativ hochwertigem Heu und Frischfutter in Form von Obst, Gemüsen und (Wiesen-)Kräutern. Ihre Tiere leben in geräumigen Außengehegen. Die witterungsbedingte Umstellung im Frühling und Herbst bedeutet normalerweise Stress für die Meerschweinchen.
Opportunistische Mikroorganismen – die größte Gruppe unter den Mikroorganismen – folgen dem Dominanzprinzip, d. h. sie richten sich nach den Mikroorganismen, die in einem System vorherrschend sind. Dominieren abbauende Organismen einen Prozess, folgen die Opportunisten und wirken degenerativ. Es entsteht also ein Milieu, in dem Degeneration/Abbau vorherrscht. In naturfremder Landwirtschaft bspw., in der synthetisch-chemische Düngematerialien und faulige Gülle in die Umwelt freigesetzt werden, herrschen zwangsweise abbauende Mikroorganismen vor.